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Entlassmanagement nach § 39 Abs. 1a SGB V

Wir begleiten Ihre Veränderungsprozesse

Während eines stationären Klinikaufenthaltes können viele Dinge in Bewegung kommen: Vielleicht werden Ihre Medikamente umgestellt oder Sie beginnen eine intensive Physiotherapie. Oder Sie bekommen eine neue Gehhilfe empfohlen, die Sie gleich nach Ihrer Entlassung nutzen wollen. Vielleicht stellen Sie auch fest: Eigentlich brauche ich mehr Unterstützung für zu Hause als ursprünglich geplant. Unsere Mitarbeiterinnen des Entlassmanagements kennen sich mit solchen Fragestellungen bestens aus. Sie sind Experteninnen aus dem Bereich Case Management begleiten Sie – wenn Sie das möchten – während Ihres gesamten Klinikaufenthaltes.

Unsere Arbeit beginnt bei Ihrer Aufnahme

Unsere Aufgabe ist es, Ihnen den Übergang nach Hause zu erleichtern. Damit wir Ihren Bedarf einschätzen können, stellen wir Ihnen im Rahmen eines „initialen Assessments“ zunächst einige Fragen. Wir arbeiten eng mit Ihnen, Ihren Angehörigen, den Ärzten, Pflegekräften, Sozialdienstmitarbeiterinnen und Therapeuten zusammen, um Ihren persönlichen Bedarf zu erfassen und entsprechende Hilfen einzuleiten.

So erreichen Sie uns

Telefon 08151 261-590
Mobil 0162 1825318
entlassmanagement
@ms-klinik.de

Montag bis Freitag:
8:00–19:00 Uhr

Samstag und Sonntag:
10:00–14:00 Uhr

„Jede/r Patient/in mit einem Pflege- und Unterstützungsbedarf erhält ein individuelles Entlassmanagement für eine kontinuierliche und bedarfsgerechte Versorgung innerhalb von sieben Tagen nach Entlassung.“

Patrizia Wernthaler, Entlassmanagement

Mit diesen Leistungen können wir Sie unterstützen

Unser Beratungs- und Unterstützungsangebot beinhaltet folgende Leistungen:

  • Verordnung von Arzneimitteln, Hilfsmitteln und Heilmitteln:
    Damit Sie gleich nach Entlassung die richtigen Medikamente zur Verfügung haben oder ohne Unterbrechung weiter zur Ergotherapie gehen können, können wir Ihnen für einen Zeitraum von sieben Tagen entsprechende Verordnungen mitgeben.
  • Bescheinigung von Arbeitsunfähigkeit:
    Wenn Sie nach Ihrer Entlassung noch nicht arbeitsfähig sind, können wir Ihnen eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für einen Zeitraum von bis zu sieben Tagen ausstellen.
  • Organisation weiterführendender Hilfen in Kooperation mit dem Sozialdienst:
    Die Mitarbeiterinnen des Entlassmanagements und des Sozialdienstes arbeiten in enger Absprache an der Organisation Ihrer Anschlussversorgung. Dazu gehört auch die Beratung zu Möglichkeiten der medizinischen Rehabilitation oder den gesetzlichen Bestimmungen der Pflegeversicherung.
  • Kommunikation mit Ihren Ärzten, Einrichtungen, Leistungserbringern oder Kostenträgern:
    Damit die Ärzte und Therapeuten an Ihrem Wohnort Ihre Behandlung nahtlos fortführen können, bieten wir Ihnen eine Kontaktaufnahme an. Um die Kostenübernahme bestimmter Anschlussmaßnamen zu sichern, kann zusätzlich ein Austausch mit Ihrer Krankenkasse oder einem entsprechenden Kostenträger sinnvoll sein. Auch mit Leistungserbringern (z. B. im Rahmen der Hilfsmittelversorgung) nehmen wir gerne Kontakt auf.

Wir holen Sie ins Boot – hohe Transparenz ist uns wichtig

Die Leistungen des Entlassmanagements sind ein Angebot an Sie, das Sie freiwillig nutzen können. Bei Ihrer Aufnahme werden wir Sie dazu ausführlich informieren und es gibt Raum für Ihre Fragen. Uns ist wichtig, dass wir in Ihrem Sinne handeln. Daher wird das Entlassmanagement prinzipiell nur nach Ihrer Einwilligung (in schriftlicher Form) tätig. Ihrer Einwilligung bedarf es auch, wenn wir mit Ihren niedergelassenen Ärzten, Leistungserbringern oder Ihrer Krankenkasse sprechen möchten. Alle geplanten Schritte stimmen wir im Erstgespräch mit Ihnen ab.

Wenn Sie möchten, können Sie auch Ihre Angehörigen oder Bezugspersonen zu diesem Termin einladen.