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Logopädie: Damit die Verständigung gelingt

So unterstützt Sie die Logopädie

Sprechen, Atmen, Schlucken – drei wesentliche Funktionen, die uns selbstständiges Handeln im Alltag ermöglichen. So beispielsweise unsere Stimme: Sie ist ein wertvolles Werkzeug. Mit ihr können wir uns anderen mitteilen, uns austauschen, Gemeinschaft erleben. Viele MS-Betroffene haben Schwierigkeiten, Atmung, Sprech- und Schluckbewegungen zu koordinieren. Vielleicht beschäftigen auch Sie folgende Fragen: Wie kann ich es schaffen, in der Arbeit einen kurzen Vortrag zu halten?  Was kann ich tun, damit ich mich bei einem Restaurantbesuch nicht verschlucke? Wie wird meine Aussprache wieder verständlicher? Warum kann ich nicht mehr so gut einatmen? Unsere Logopädinnen kennen sich mit diesen Herausforderungen aus und entwickeln mit Ihnen Ziele, die zu Ihrem Alltag und Ihrer Lebenssituation passen. 

Diagnostik: ein gutes Fundament für die Behandlung

Unser Anspruch ist eine effektive Behandlung, von der Sie auch nach ihrem Aufenthalt in der Marianne-Strauß-Klinik profitieren. Ihre Behandlung basiert daher auf einer ausführlichen Diagnostik, bei der auf folgende Bereiche untersucht werden:

  • Phonation (Stimmklang heiser, nasal, zittrig, leise oder zu laut)
  • Atmung (kurzatmig, flach, schnappend, unkoordiniert)
  • Sprechmelodie (monoton)
  • Sprechen (undeutliche, verwaschene Artikulation)
  • Sprache (Wortfindungsstörung, Sprachverständnisstörung)
  • Schlucken (Hustenreiz bei oder nach der Nahrungsaufnahme, häufiges Verschlucken, Räusperzwang)
  • Facialisparesen (Lähmung der Gesichtsmuskulatur aufgrund einer Nervenschädigung)

Ergeben sich im Rahmen der Befundung Hinweise auf Schluckstörungen, bieten wir eine weitere Klärung mittels endoskopischer Untersuchungen an.

Ursula Sühn
Leitung Logopädie

08151 261-985
ursula.suehn@ms-klinik.de

„Wir helfen Ihnen, Ihren persönlichen Ausdruck zu finden."

Ursula Sühn, Leitung Logopädie

Mit diesen Therapiemethoden arbeiten wir

In einer logopädischen Behandlung erwarten Sie folgende Therapieansätze:

  • Atemtherapie (Vertiefung der Ruheatmung, gute Koordination Sprechen/Atmen)
  • Sprech- und Stimmtherapie (Artikulation, Verständlichkeit der Spontansprache, Stimmkräftigung)
  • Dysphagietherapie (Verbesserung des Schluckreflexes, Kräftigung der Schluckmuskulatur, Erlernen verschiedener Schlucktechniken)
  • Sprachtherapie (Wortfindung, Sprachverständnis, Schriftsprache)
  • Kostanpassung/diätetische Maßnahmen bei Schluckstörungen

Und nach der Klinik? So bereiten wir unsere Patienten auf zuhause vor

Auch in der Klinik kann der Alltag „geprobt werden“: Alltagsrelevante Einschränkungen werden gemeinsam mit den Therapeuten vor- und nachbesprochen. Gerade im Umfeld der Klinik kann Kommunikation auf unterschiedlichen Ebenen trainiert werden, um das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken. Damit die Therapie zu Hause nahtlos weitergehen kann, sind wir gerne bei der Suche nach Logopäden in Heimatnähe behilflich. Wir nehmen uns Zeit für eine gute Übergabe und fachlichen Austausch mit unseren ambulanten Kollegen. 

Fit machen für den Alltag: Das motiviert unser Team

Uns ist es wichtig Sie gut in den Alltag zurück zu begleiten: „Wir möchten, dass es unseren Patienten leichter fällt, sich zu spontan zu äußern. Sei es am Telefon oder im direkten Gespräch – sie sollen in der Lage sein, sich einen Ausdruck zu verschaffen.“ Wertschätzung spielt in unserer Therapie eine zentrale Rolle, denn: Jeder Mensch ist wertvoll und einzigartig, daran ändert auch eine Erkrankung nichts.