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Klinische Psychologie: Krankheit als persönliche Entwicklungsaufgabe

So hilft die Klinische Psychologie

Die Diagnose „MS“ stellt unsere Patienten vor große persönliche Herausforderungen: Wie kann ich mit Angst vor der Zukunft umgehen? Wie können wir als Familie diese Situation bewältigen? Was ist mir persönlich wichtig, was macht mich eigentlich aus? Manchmal heißt es dann, von bisherigen Lebensvorstellungen und Zielen Abschied zu nehmen und neue Wege einzuschlagen. In diesem Prozess kann eine psychotherapeutische Begleitung eine große Hilfe sein. Das Angebot orientiert sich an Bedürfnissen der Patienten und dient als fachliche Unterstützung genauso wie als persönlicher „Zufluchtsort“.  

Unser Behandlungsangebot: Hilfe im Einzel- oder Gruppensetting

Eine gute Behandlung ist geprägt von Wertschätzung und Verständnis, denn wir möchten Sie auf Augenhöhe beraten – von Mensch zu Mensch. In diesem Sinne begleiten wir viele unserer Patienten schon seit mehreren Jahren durch intensive Veränderungsprozesse. Unser Behandlungs- und Beratungsangebot findet in Einzel- oder Gruppensettings statt: 

  • Diagnostik: Auf Basis wissenschaftlich anerkannter Klassifikationssysteme findet die Abklärung einer psychischen Erkrankung statt.
  • Psychotherapeutische Gespräche und Beratung: In einem geschützten Rahmen können persönliche Probleme besprochen und Lösungen erarbeitet werden.
  • Paargespräche und Familienberatung: Im Vordergrund stehen hier Auswirkungen der MS-Erkrankung auf die Partnerschaft und das Familiensystem.
  • Krankheitsbewältigungsgruppe (Angebot bei Bedarf): Diese Gruppe fördert den Austausch zwischen Betroffenen zum Umgang mit MS-bezogenen Fragen wie z. B. „Wie offen gehe ich mit der MS um?“
  • Autogenes Training: Diese Selbstentspannungsmethode findet im Gruppentraining statt. Andere Entspannungstechniken werden in Einzelsitzungen vermittelt.      

Mit diesen Therapieansätzen unterstützen wir unsere Patienten

In den psychotherapeutischen Gesprächen greifen wir auf Ansätze aus unterschiedlichen psychologischen Schulen zurück. Wir wählen die Verfahren aus, die zu Ihrer aktuellen Problematik und zu Ihrem Lebenskonzept passen. Denn es braucht Vertrauen in den Therapeuten und in die Methodik, um sich auf einen Veränderungsprozess einzulassen. In unsere Arbeit integrieren wir Ansätze aus folgenden psychologischen Schulen:

  • Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie nach C. Rogers
  • Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
  • Gestalttherapie
  • Traumatherapie nach Reddemann
  • Schmerzpsychotherapie
  • Verhaltenstherapeutische Techniken
  • Entspannungsverfahren (z. B. Autogenes Training, Atementspannung, Progressive Muskelentspannung) 

Monika Santl-Kramer
Dipl.-Psychologin, 
Psychologische Psychotherapeutin

08151 261-168
monika.kramer@ms-klinik.de

„Die MS stellt unsere Patienten vor die Herausforderung, sich selbst weiterzuentwickeln und das Leben neu zu gestalten.“

Monika Santl-Kramer, Dipl.-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin

Und nach der Klinik? Perspektiven geben Halt

Während des Klinikaufenthaltes ist viel in Bewegung gekommen – wie geht es zu Hause weiter? Damit Sie auch im Anschluss Ansprechpartner an ihrer Seite haben, unterstützen wir Sie bei der Suche nach einem ambulanten Therapieplatz oder vermitteln bei Bedarf an Kriseninterventionsteams oder Beratungsstellen aus den Bereichen Erziehung, Partnerschaft oder Sucht. Aber auch eine gute persönliche Vorbereitung liegt uns am Herzen. Wir versuchen, gemeinsam mit unseren Patienten Erinnerungshilfen und „Anker“ zu schaffen: Wichtige Ergebnisse aus den Therapieeinheiten werden z. B. aufgeschrieben, als Brief verfasst oder gezeichnet. Auch „Stundenpläne“ mit Erinnerungen an Erholungspausen helfen bei der selbstständigen Umsetzung zu Hause.

Den Menschen wirklich sehen – das motiviert unsere klinische Psychologin

Dipl.-Psychologin Frau Santl-Kramer hat während ihrer langjährigen Tätigkeit in der Marianne-Strauß-Klinik viele Menschen durch persönliche Prozesse begleitet: „Eine Erkrankung ist eine Herausforderung, sich selbst weiterzuentwickeln. Wir hinterfragen unser Selbstkonzept, müssen Entscheidungen treffen und lernen, das eigene Leben neu zu gestalten.“ Als Psychotherapeutin möchte Frau Santl-Kramer ihren Patienten vermitteln: Sie werden gesehen, ernst genommen und auf Ihrem Weg gut begleitet.