Aktuelles zu COVID-19 
Bleiben Sie auf dem neuesten Stand

Wir haben Ihnen alle wichtigen Informationen rund um die Regelungen in unserem Haus zusammengestellt. Bei Fragen rund um das Thema Corona und Multiple Sklerose können Sie uns gern per E-Mail kontaktieren. Telefonisch stehen wir Ihnen jederzeit unter unserer Hotline-Nummer 08151 261-800 zur Verfügung. 

Umgehende Maßnahmen führen dazu, dass das bestätigte Infektionsgeschehen mit dem neuartigen Coronavirus Sars CoV2 derzeit unter Kontrolle ist 

06.11.2020

Im Rahmen der Umsetzung der bayerischen Corona-Teststrategie konnte in der Klinik zu einem sehr frühen Zeitpunkt, die Infektion von Personen mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt werden. Ein umsichtiges, zügiges und entschlossenes Handeln ermöglichte eine zielgerichtete Bestimmung und Nachverfolgung möglicher Kontaktpersonen, sodass umgehend Maßnahmen eingeleitet wurden, um den Schutz aller Beteiligten zu gewährleisten.  

„Wir setzen bereits seit März ein ausgezeichnetes Corona-Screening- und Hygienemanagement um und haben uns auch umgehend den Empfehlungen der bayerischen Teststrategie angeschlossen, sodass wir für den Fall eines bestätigten positiven Nachweises, der in der Zwischenzeit leider eingetreten ist, sehr gut aufgestellt sind. Die Reihentestungen wurden seit Bekanntwerden des positiven Testergebnisses des besagten Mitarbeiters verstärkt, sodass diese zunächst bis Ende der nächsten Woche fortgeführt werden , so Prof. Dr. Kleiter, Ärztlicher Leiter, pandemie- und hygienebeauftragter Arzt der Marianne-Strauß-Klinik.  

Um das Infektionsgeschehen zu kontrollieren wurde in der Klinik auf die Ein-Bett-Zimmerregelung zurückgegriffen, so dass alle Patient*innen derzeit in einem solchen untergebracht sind. Des Weiteren sind alle Aufnahmen ausgesetzt, zunächst bis 14.11.2020, das Tragen von FFP2-Masken ist flächendeckend gegeben. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt wurde ein Besuchsverbot bestimmt, Entlassungen und Verlegungen sind erst nach dem Vorliegen eines negativen Testergebnisses möglich.  

Die positiv getestet Mitarbeiter*innen und deren Kontaktpersonen stehen unter Quarantäne und sind derzeit nicht im Dienst eingesetzt. Dies gilt auch für negativ getestete Kontaktpersonen. In der Klinik hat man sich bewusst für dieses Vorgehen entschieden, zum Schutz aller Beteiligten und zur zügigen Eindämmung des Infektionsgeschehens.

„Die Gesundheit unserer Patient*innen und Mitarbeiter*innen hat oberste Priorität, sodass wirtschaftliche Interessen zunächst zurückgestellt sind“, so Dipl.–Kfm. Jürgen Schneider, Geschäftsführer der Klinik.

Zügiges und entschlossenes Handeln ist entscheidend 

04.11.2020

Im Rahmen der Umsetzung der bayerischen Corona-Teststrategie konnte in der Klinik zu einem sehr frühen Zeitpunkt, im Zusammenhang mit Routinetestungen, die Infektion von Personen mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt werden. Ein umsichtiges, zügiges und entschlossenes Handeln ermöglichte eine genaue Bestimmung möglicher Kontaktpersonen, sodass umgehend Maßnahmen eingeleitet wurden, um den Schutz aller Beteiligten zu gewährleisten.  

„Wir setzen bereits seit März ein ausgezeichnetes Corona-Screening- und Hygienemanagement um und haben uns auch umgehend den Empfehlungen der bayerischen Teststrategie angeschlossen , sodass wir für den Fall eines bestätigten positiven Nachweises, der jetzt leider eingetreten ist, sehr gut aufgestellt sind, so Prof. Dr. Ingo Kleiter, Ärztlicher Leiter, pandemie- und hygienebeauftragter Arzt der Marianne-Strauß-Klinik.  

In der Klinik wurden bereits im März richtungsweisende Strukturen aufgebaut, die den professionellen Umgang mit einer Infektion sicher und strukturiert ermöglichen. Jeder Besucher wird vor dem Betreten der Klinik gescreent. Alle Patient*innen werden im Rahmen der Patientenaufnahme einem weitreichenden Screeningprozess unterzogen, bei dem neben der Befragung hinsichtlich des allgemeinen Gesundheitszustandes auch Corona-Tests und weitere Maßnahmen durchgeführt werden.  

Allen Mitarbeiter*innen ist es jederzeit und kostenfrei möglich, sich freiwillig auf das Covid-19-Virus testen zu lassen. Bereits seit geraumer Zeit stehen neben den PCR-Tests auch ausreichend Schnelltestkapazitäten zur Verfügung, durch die ein Testergebnis binnen weniger Minuten vorliegt. 

„Unsere Maßnahmen sind wirksam, dies zeigt uns der aktuelle Fall. Zur Konkretisierung des Infektionsgeschehens haben wir die positiv getesteten Personen sowie alle Kontaktpersonen 1. Grades in Quarantäne geschickt. Zwei der positiv getesteten Patient*innen haben wir zu deren Sicherheit in ein spezialisiertes Zentrum verlegt. Um das Infektionsgeschehen zu kontrollieren, werden bereits seit dem Bekanntwerden der bestätigten Nachweise Reihentestungen für Patient*innen und Mitarbeiter durchgeführt“, so Prof. Dr. Ingo Kleiter. 

„Wir haben die ersten positiven Testergebnisse in diesem Jahr erhalten. Dies zeigt uns, dass unsere Prozesse sehr gut ineinandergreifen, wir gut aufgestellt sind und einen wichtigen Beitrag für die Gesundheit und den Schutz unserer Patient*innen und Mitarbeiter leisten“, so Dipl.-Kfm. Jürgen Schneider, Geschäftsführer der Marianne-Strauß-Klinik.

Der Ärztliche Beirat der DMSG, Landesverband Bayern, veröffentlicht eine Patienteninformation zur Covid-19-Pandemie

20.06.2020

Der Ärztliche Beirat der DMSG, Landesverband Bayern, hat eine Patienteninformation im Rahmen der derzeitigen Covid-19-Pandemie veröffentlicht. Unter Mitwirkung von Hr. Prof. Dr. Ingo Kleiter, Chefarzt und medizinischer Geschäftsführer der Marianne-Strauß-Klinik und Mitglied des Ärztlichen Beirates der DMSG, Landesverbandes Bayern, wurde diese wichtige Information erarbeitet, um Betroffenen in dieser schweren Zeit eine Empfehlung und Hilfestellung an die Hand zu geben. Die Veröffentlichung finden Sie hier.

Lockerung des Infektionsschutzes ermöglicht die Aufhebung des Besuchsverbotes

14.05.2020

In unserer Klinik haben wir aufgrund der aktuellen Lockerungen im Infektionsschutzgesetz das Besucherverbot aufgehoben.  

Seit Donnerstag 14.05.2020 kann jede*r  Patient*in eine feste Kontaktperson benennen. Pro Tag darf ein Besuch für die Dauer von einer Stunde kommen.  

Unsere täglichen Besuchszeiten sind: 
Montag bis Freitag von 13:00 bis 15:00 Uhr sowie 
Wochenenden und Feiertagen von 10:00 bis 12:00 Uhr.  

Bitte melden Sie sich bis 12:00 Uhr des Vortags  an der Rezeption an, Telefon 08151 261-0.  

Wir sehen es als unsere Pflicht an, unseren Patient*innen und Mitarbeiter*innen einen bestmöglichen Schutz vor Ansteckung mit dem Corona-Virus zu bieten, daher bitten wir Sie um strikte Einhaltung unserer Hygienemaßnahmen. 

Wenn ein Besuch das Krankenhaus betritt, wird überprüft, ob es sich um die eingetragene Kontaktperson handelt. In unserem Screening-Zentrum wird bei den Besuchern ein kurzer Gesundheitscheck durchgeführt. 
Menschen mit Erkältungssymptomen dürfen nicht als Besucher in die Klinik.  

Im Haus muss für die komplette Dauer des Besuchs einen Mund-Nasen-Schutz getragen werden, immer der 1,5 m Abstand zu anderen Personen eingehalten und die Hände desinfiziert werden. Bitte vermeiden Sie Körperkontakt (Handgeben, Umarmungen) mit den Patient*innen.  

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Aktuelle Patienteninformation zu den Vorsichtsmaßnahmen während der Covid-19-Pandemie, insbesondere beim Einsatz von MS-Medikamenten

 

06.04.2020

Ergänzend zu unserer Patienteninformation vom 19.03.2020 möchten wir nachfolgend unsere aktuellen Empfehlungen für Betroffene aussprechen. 

MS-Medikamente zur Unterdrückung des Immunsystems können möglicherweise die Anfälligkeit gegenüber einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus (Coronavirus) erhöhen. Aus den aktuellen wissenschaftlichen Veröffentlichungen ergeben sich jedoch derzeit keine Hinweise, dass MS-Patient*innen ein höheres Risiko haben, an COVID-19 zu erkranken, als Menschen ohne Vorerkrankungen. Dies scheint unabhängig davon zu sein, ob sie eine Immuntherapie haben oder nicht. Noch ist die Anzahl der Berichte gering. Dennoch sind sie für die Behandlung unserer Patient*innen in der Pandemie-Situation ermutigend. 

Wir wissen, dass der Verzicht auf eine Immuntherapie eine vermehrte Krankheitsaktivität der Multiplen Sklerose und damit im ungünstigsten Fall auch eine Behinderungszunahme bedeuten kann. Ein Ende der Pandemie ist bisher nicht absehbar. Daher haben wir zum Schutz unserer Patient*innen innerhalb der Klinik wichtige Umstrukturierungen vorgenommen und räumlich und personell getrennte Bereiche eingerichtet. 

1. Alle Patienten, die stationär aufgenommen werden, erhalten einen Nasenrachen-Abstrich auf das SARS-CoV-2 Virus und werden für eine Nacht auf unsere Aufnahmestation im zweiten Stock aufgenommen. 

2. Nach Vorliegen des negativen Ergebnisses erfolgt die Verlegung zu Immuntherapien auf eine speziell dafür eingerichtete Station im ersten Stock (Immuntherapiestation). 

3. Sollte ein Patient während des Aufenthaltes Infektionszeichen entwickeln und die Möglichkeit einer COVID-19 Infektion in Betracht gezogen werden, erfolgt die sofortige Verlegung auf unsere Abklärungsstation im zweiten Stock, wo unter Isolationsbedingungen Diagnostik durchgeführt wird. 

4. Für den unwahrscheinlichen Fall des Auftretens einer gesicherten COVID-19 Infektion in der MSK, kann unmittelbar die Verlegung auf die Isolationsstation im zweiten Stock und von hier die Verlegung in eine geeignete Klinik erfolgen. 

Mit dieser Aufteilung können wir unseren Patient*innen Immuntherapien und symptomatischen 
Therapien in einer geschützten, sicheren Umgebung anbieten. Auch die Therapieabteilung wurde umstrukturiert, so dass wir ausschließlich Einzeltherapien unter strengen hygienischen Maßnahmen durchführen. Angeboten werden wie gewohnt Krankengymnastik, Ergotherapie, physikalische Therapie und bei Bedarf Logopädie. Mit einer hohen Therapiedichte bieten wir unseren Patient*innen eine weiterhin ganzheitliche Behandlung. 

Diese Empfehlung steht Ihnen hier zum Download bereit. 

Unsere Patientenaufnahme wird um ein abgetrenntes Aufnahmezentrum erweitert

26.03.2020

Zum Schutz unserer Patient*innen und Mitarbeiter*innen, erfolgt die Patientenaufnahme ab sofort über den Seiteneingang des Hauptgebäudes, links vom Haupteingang, über ein eigens eingerichtetes abgetrenntes Aufnahmezentrum.  

Im Aufnahmebereich werden alle zur Aufnahme anstehenden Patient*innen ärztlicherseits untersucht, speziell auf eine mögliche Coronavirus-Infektion. Sollte eine Infektion oder ein entsprechendes Risiko festgestellt werden, werden unsere Patient*innen in einem speziell dafür vorgehaltenen Stationsbereich untergebracht und sowohl ärztlich als auch pflegerisch versorgt. 

Die Maßnahme wurde notwendig, um Mitarbeiter*innen und Patient*innen zu schützen, Risiken und Infektionen frühzeitig zu erkennen und Betroffene bestmöglich zu versorgen. Der Weg ist ausgeschildert. 

Des Weiteren stellen wir bei Bedarf Betten und Versorgungskapazität zur Verfügung, die im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes für die Versorgung von Patient*innen benötigt werden. 

Coronavirus SARS-Co-V2: Wir treffen umfangreiche Schutzmaßnahmen – für SIE!

Die Bayerische Staatsregierung hat zum Schutz der Bevölkerung empfohlen, soziale Kontakte zu minimieren. Dies trifft auch die Krankenhäuser und Pflegeheime.  

Wir sorgen uns um das Wohlergehen unserer Patient*innen und Bewohner*innen und folgen schweren Herzens dieser Empfehlung, wohl wissend, wie wichtig soziale Kontakte und Beistand in Zeiten von Krankheit für Betroffene sind. Aus diesem Grund ist die Besucherregelung ab sofort und bis auf Weiteres eingeschränkt. Externen Besuchern ist es derzeit nicht erlaubt, die Klinik oder unser Pflegeheim „Haus der Freunde“ zu betreten. Diese Maßnahme soll vorbeugend dazu beitragen, die Gefahr der Ansteckung und Ausbreitung des Coronavirus' SARS-CoV-2 zu verringern und vor allem um unsere Patient*innen und Bewohner*innen zu schützen.  

Sollte ein (Verdachts-)Fall in irgendeiner Form bekannt werden, werden unsere Notfallpläne greifen und dafür sorgen, dass wir die betroffene Person sehr zügig versorgen und gleichzeitig alle anderen MS-Erkrankten in unserer Klinik oder dem Pflegeheim vor einer Ansteckung schützen. Hierfür sind wir in sehr enger und täglicher Abstimmung mit unserer Krankenhaushygiene, unserem ärztlichen Dienst und der Pflege, sowie Dienstleistern und Behörden, beispielsweise dem Gesundheitsamt.  

Wenn Sie Fragen zu MS und Corona haben oder nicht sicher sind, ob ein Aufenthalt bei uns derzeit richtig ist, möchten wir Sie bitten, uns zu kontaktieren. Wir haben eine Hotline und ein E-Mailpostfach eingerichtet, die ausschließlich für die Klärung Ihrer Fragen zur Verfügung stehen. Beides wird durch unsere ärztlichen MS-Spezialist*innen betreut.  

Sie erreichen unsere ärztlich besetzte MS-Corona-Hotline von Montag bis Freitag von 09:00 bis 16:00 Uhr unter der  Rufnummer 08151 261-800 

Per E-Mail können Sie uns jederzeit bei allen Fragen rund um das Thema Corona und Multiple Sklerose unter hotline@ms-klinik.de erreichen.

Weitere Informationen für unsere Patient*innen zum Coronavirus finden Sie hier.