Aktuelles zu COVID-19 
Bleiben Sie auf dem neuesten Stand

Wir haben Ihnen alle wichtigen Informationen rund um die Regelungen in unserem Haus zusammengestellt. Bei Fragen rund um das Thema Corona und Multiple Sklerose können Sie uns gern per E-Mail kontaktieren. Auch unter unsere Hotline 08151 261-800 stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. 

Erste Corona-Schutzimpfung für schwerbetroffene MS-Patienten in der Marianne-Strauß-Klinik

20.04.02.2021
Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Besucherinnen und Besucher,

dank intensiver Bemühungen durch unsere Oberärztin Dr. Buhmann konnten am 10. April in der Marianne-Strauß-Klinik (MSK) im Rahmen einer Sonderimpfung zwei Patienten mit Multipler Sklerose (MS) mit dem Impfstoff von Biontech geimpft werden und haben diese gut vertragen. Geimpft wurden eine pflegebedürftige Patientin, die ihren regulären Zweit-Impftermin im Heimatimpfzentrum nicht wahrnehmen konnte und ein schwerbetroffener Patient vor einer anstehenden Immuntherapie. 

Die Impfung wurde vor Ort von einem mobilen Impfteam übernommen und unter ärztlicher Aufsicht von Dr. Buhmann durchgeführt. Das Gesundheitsamt hat seine Zustimmung hierzu erteilt, da bei der Impfung schwerbetroffener MS-Patienten eine optimale Betreuung vor bzw. nach einer Immuntherapie durch die MSK gewährleistet sein sollte. Eine Immuntherapie sollte grundsätzlich in enger Koordination mit einer Corona-Schutzimpfung erfolgen. 

Mit der Coronavirus-Impfverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) vom 10. März 2021 sind MS-Erkrankte per se für die Schutzimpfungen mit erhöhter Priorität berücksichtigt. Seit dem 15.03.2021 ist es nach Vereinbarung mit der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG) auch Krankenhäusern erlaubt, Patienten zu impfen. Die MSK hat sich bereits frühzeitig dafür eingesetzt, ihren Patienten in besonderen Fällen eine Impfung zu ermöglichen und wurde dafür registriert. 

Eine MS stellt grundsätzlich keine Kontraindikation für Impfungen mit Totimpfstoffen und insbesondere den aktuellen SARS-CoV-2-mRNA- bzw. Vektorimpfstoffen dar. Durch Impfungen vermeidbare Infektionen können zum einen schwerwiegende Erkrankungen verursachen und zum anderen bei MS-Erkrankten Schübe auslösen und zur Krankheitsverschlechterung führen. Für Patienten der MSK stellt COVID-19 eine besondere Herausforderung dar, da es sich häufig um schwer betroffene Patienten mit mehreren Begleiterkrankungen handelt und eine SARS-CoV-2-Infektion eine potentiell besondere Gefährdung durch vorbestehende Ateminsuffizienz und neurologische Defizite bedeutet. Während einer immunsuppressiven Therapie besteht zudem eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte und schwere Verläufe. 

Die Klinik bemüht sich um ein festes Angebot von Impfungen in besonders begründeten Fällen, vor allem im Hinblick auf die enge Koordination von anstehender Immuntherapie oder bei schwerbetroffenen Patienten, die bislang aus logistischen oder organisatorischen Gründen kein anderes Impfangebot erhalten haben. Wir sehen dies als Ergänzung zum Impfangebot durch die Hausärzte. 

Bitte bleiben Sie gesund.

Ihre MSK

Größtmögliche Sicherheit durch engmaschiges Screeningkonzept

31.03.02.2021
Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Besucherinnen und Besucher,

aufgrund des anhaltenden Anstiegs der Infektionszahlen im Zusammenhang mit der 3. Welle der Corona-Pandemie steht für uns der Schutz aller, insbesondere unserer Patientinnen und Patienten, an oberster Stelle.

Es ist uns daher nicht möglich die geltenden Corona-Besucherregelungen über die kommenden Osterfeiertage zu lockern, da eine Kontaktreduzierung zum aktuellen Zeitpunkt unumgänglich ist.

Wir möchten Sie deshalb darum bitten bei Besuch von Patientinnen oder Patienten folgendes zu beachten:

  • Es sind max. 5 Besucher pro Tag erlaubt
  • Ein Besuch muss mindestens 48 Stunden vorab bei dem Empfang der MSK angemeldet werden, Telefon      08151 261-100
  • Sie erhalten einen SARS-CoV-2-Schnelltest
  • Einhaltung der AHA-L Regelungen während der gesamten Besuchszeit
  • Durchgängiges Tragen einer FFP2-Maske
  • Ausreichender Abstand
  • Gründliche Händedesinfektion
  • Regelmäßiges Lüften der Aufenthaltsräume oder Treffen im Freien

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Wir konnten bisher bereits nahezu 70 % unserer Mitarbeiter erfolgreich impfen.

Zusammen mit unserem engmaschigen Screeningkonzept  versuchen wir somit eine größtmögliche Sicherheit für unsere Patientinnen und Patienten zu gewährleisten und freuen uns Sie herzlich in unserer Klinik willkommen zu heißen.

Wir wünschen Ihnen frohe Ostertage und bleiben Sie gesund.

Ihre MSK

Aktuelle Situation – Infektionsgeschehen in der MSK

05.02.2021

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Besucherinnen und Besucher,

gerne möchten wir Sie zum aktuellen Stand unserer Klinik hinsichtlich der COVID-19 Pandemie informieren.

In der vergangenen Woche wurden bei einem unserer regelhaften Screenings der Mitarbeiter/innen und Patient/innen 3 Personen positiv getestet. Daraufhin haben wir umgehend mit der Testung aller Mitarbeiter/innen in der Pflege und der stationären Patient/innen begonnen.

Unterdessen wurde auch sofort die Ermittlung aller Kontaktpersonen aufgenommen. Die stationäre Aufnahme von Patient/innen auf den betroffenen Stationen wurde ebenfalls umgehend eingestellt, weswegen zu unserem großen Bedauern in der aktuellen Woche einige Aufnahmetermine sehr kurzfristig abgesagt werden mussten.

Mittlerweile können wir Ihnen mitteilen, dass wir das Infektionsgeschehen in der MSK durch die umfassenden Maßnahmen (Testungen, Stopp von Aufnahmen und Rückverfolgung aller Kontaktpersonen) eindämmen konnten. Alle Kontaktpersonen bzw. positiv getesteten Personen befinden sich in Quarantäne. Zudem ist das Impfprogramm vorangekommen und ein großer Teil der patientennah tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist gegen COVID-19 geimpft.

Über die schnelle Eindämmung des Ausbruchs sind wir sehr glücklich. Es bestätigt sich einmal mehr, dass unser Sicherheitskonzept mit engmaschigen, regelmäßigen Testungen (je nach Berufsgruppe mind. 1x wöchentlich/Mitarbeiter in Risikobereichen häufiger) richtig und notwendig ist.

Wir möchten uns auch in aller Form bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Screening-Zentrum und der Hygiene für deren herausragende Arbeit und unermüdliches Engagement herzlich bedanken.

Durch die schnelle Reaktion aller Beteiligten dürfen wir Ihnen auch mitteilen, dass wir Sie nun auf allen Stationen der MSK wieder herzlich willkommen heißen dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Prof. Ingo Kleiter
Geschäftsführer Medizin und Ärztlicher Leiter

Corona-Schutzimpfung und Multiple Sklerose

29.01.2021

Prinzipiell ist eine Impfung gegen COVID-19 angesichts des potentiell schweren Krankheitsverlaufs von 
COVID-19 empfehlenswert. Dies gilt insbesondere für Risikogruppen, also Menschen mit höherem Alter und kardiovaskulären Erkrankungen, aber auch für Menschen mit chronischer Erkrankung wie der MS.

Die beiden derzeit zugelassenen mRNA-Impfstoffe der Firmen BioNTech-Pfizer und Moderna werden als sogenannte Totimpfstoffe gewertet und sind somit bei MS-Erkrankten einsetzbar.

Einschränkend ist zu sagen, dass bisher keine Daten zu einem der Impfstoffe bei Autoimmunerkrankungen, insbesondere bei MS, vorliegen. Somit kann derzeit noch keine auf wissenschaftlichen Daten beruhende definitive Empfehlung für oder gegen eine Impfung von MS-Erkrankten ausgesprochen werden. Wir verweisen hierzu auf die Stellungnahmen des ärztlichen Beirats der DMSG. Die Pressemitteilung des DMSG Kompetenznetzwerkes finden Sie hier.

In der Gesamtschau ist der mögliche Nutzen der Impfung jedoch höher zu bewerten als die Gefahren, insbesondere aufgrund der Risiken durch eine COVID-19-Erkrankung. Wir empfehlen daher allen MS-Patienten nach eingehender ärztlicher Beratung und Aufklärung die Durchführung einer COVID-19 Impfung, auch unter bestehender Immunsuppression.

108 Mitarbeiter der MSK in weniger als 4 Tagen erfolgreich geimpft!

19.01.2021

Am späten Dienstagmittag 12.01.2021 hat die MSK den heißersehnten Impfstoff gegen COVID-19 erhalten und damit in kürzester Zeit 108 Mitarbeiter bis Freitagvormittag erfolgreich impfen können. Alle geimpften Mitarbeiter haben die Impfung komplikationslos überstanden.

Ein herzlicher Dank gilt im Besonderen dem gesamten Screening-/Impfteam der MSK das großartige Arbeit geleistet hat und in kürzester Zeit die Impfungen organisiert und durchgeführt hat.

Herzlichen Dank an Sie alle!

Wieder im regulären Betrieb

03.12.2020

Nach dem bewältigten Ausbruchsgeschehen hat die MSK den regulären Betrieb seit dem 16.11.2020 wieder aufgenommen. Der mit dem Ausbruch verbundene Patienten-Aufnahmestopp und ebenso das Besucherverbot sind aufgehoben. 

Wir freuen uns sehr,  Sie wieder in der Klinik begrüßen zu dürfen. 

Bitte beachten Sie unsere aktuellen Besuchsbedingungen: Die Besuchszeit ist von Montag bis Sonntag von 13:00 Uhr bis 14:30 Uhr.

Ab sofort kann jeder Patient wieder eine feste Kontaktperson benennen. Pro Tag darf ein Besuch für die Dauer einer Stunde kommen.

Bitte melden Sie sich bis 12:00 Uhr des Vortags  an der Rezeption an, Telefon 08151 261-0. 

Wir sehen es als unsere Pflicht an, unseren Patienten und Mitarbeiter einen bestmöglichen Schutz vor Ansteckung mit dem Corona-Virus zu bieten, daher bitten wir Sie um strikte Einhaltung unserer Hygienemaßnahmen.

Wenn ein Besuch das Krankenhaus betritt, wird überprüft, ob es sich um die eingetragene Kontaktperson handelt. Bitte kommen Sie am Besuchstag pünktlich um 13:00 Uhr in unser Screening-Zentrum. Hier erhalten Sie einen Antigenschnell-Test. Ist dieser negativ und haben Sie keine Erkältungssymptome, geht es an der Rezeption für die weiteren Formalitäten weiter.

In der Klinik muss für die komplette Dauer des Besuchs einen Mund-Nasen-Schutz getragen werden, immer der 1,5 m Abstand zu anderen Personen eingehalten und die Hände desinfiziert werden. Bitte vermeiden Sie Körperkontakt (Handgeben, Umarmungen) mit den Patienten. 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Umgehende Maßnahmen führen dazu, dass das bestätigte Infektionsgeschehen mit dem neuartigen Coronavirus Sars CoV2 derzeit unter Kontrolle ist 

06.11.2020

Im Rahmen der Umsetzung der bayerischen Corona-Teststrategie konnte in der Klinik zu einem sehr frühen Zeitpunkt, die Infektion von Personen mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt werden. Ein umsichtiges, zügiges und entschlossenes Handeln ermöglichte eine zielgerichtete Bestimmung und Nachverfolgung möglicher Kontaktpersonen, sodass umgehend Maßnahmen eingeleitet wurden, um den Schutz aller Beteiligten zu gewährleisten.  

„Wir setzen bereits seit März ein ausgezeichnetes Corona-Screening- und Hygienemanagement um und haben uns auch umgehend den Empfehlungen der bayerischen Teststrategie angeschlossen, sodass wir für den Fall eines bestätigten positiven Nachweises, der in der Zwischenzeit leider eingetreten ist, sehr gut aufgestellt sind. Die Reihentestungen wurden seit Bekanntwerden des positiven Testergebnisses des besagten Mitarbeiters verstärkt, sodass diese zunächst bis Ende der nächsten Woche fortgeführt werden, so Prof. Dr. Kleiter, Ärztlicher Leiter, pandemie- und hygienebeauftragter Arzt der Marianne-Strauß-Klinik.  

Um das Infektionsgeschehen zu kontrollieren wurde in der Klinik auf die Ein-Bett-Zimmerregelung zurückgegriffen, so dass alle Patienten derzeit in einem solchen untergebracht sind. Des Weiteren sind alle Aufnahmen ausgesetzt, zunächst bis 14.11.2020, das Tragen von FFP2-Masken ist flächendeckend gegeben. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt wurde ein Besuchsverbot bestimmt, Entlassungen und Verlegungen sind erst nach dem Vorliegen eines negativen Testergebnisses möglich.  

Die positiv getestet Mitarbeiter und deren Kontaktpersonen stehen unter Quarantäne und sind derzeit nicht im Dienst eingesetzt. Dies gilt auch für negativ getestete Kontaktpersonen. In der Klinik hat man sich bewusst für dieses Vorgehen entschieden, zum Schutz aller Beteiligten und zur zügigen Eindämmung des Infektionsgeschehens.

„Die Gesundheit unserer Patienten und Mitarbeiter hat oberste Priorität, sodass wirtschaftliche Interessen zunächst zurückgestellt sind“, so Dipl.–Kfm. Jürgen Schneider, Geschäftsführer der Klinik.

Zügiges und entschlossenes Handeln ist entscheidend 

04.11.2020

Im Rahmen der Umsetzung der bayerischen Corona-Teststrategie konnte in der Klinik zu einem sehr frühen Zeitpunkt, im Zusammenhang mit Routinetestungen, die Infektion von Personen mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt werden. Ein umsichtiges, zügiges und entschlossenes Handeln ermöglichte eine genaue Bestimmung möglicher Kontaktpersonen, sodass umgehend Maßnahmen eingeleitet wurden, um den Schutz aller Beteiligten zu gewährleisten.  

„Wir setzen bereits seit März ein ausgezeichnetes Corona-Screening- und Hygienemanagement um und haben uns auch umgehend den Empfehlungen der bayerischen Teststrategie angeschlossen , sodass wir für den Fall eines bestätigten positiven Nachweises, der jetzt leider eingetreten ist, sehr gut aufgestellt sind, so Prof. Dr. Ingo Kleiter, Ärztlicher Leiter, pandemie- und hygienebeauftragter Arzt der Marianne-Strauß-Klinik.  

In der Klinik wurden bereits im März richtungsweisende Strukturen aufgebaut, die den professionellen Umgang mit einer Infektion sicher und strukturiert ermöglichen. Jeder Besucher wird vor dem Betreten der Klinik gescreent. Alle Patienten werden im Rahmen der Patientenaufnahme einem weitreichenden Screeningprozess unterzogen, bei dem neben der Befragung hinsichtlich des allgemeinen Gesundheitszustandes auch Corona-Tests und weitere Maßnahmen durchgeführt werden.  

Allen Mitarbeiter ist es jederzeit und kostenfrei möglich, sich freiwillig auf das Covid-19-Virus testen zu lassen. Bereits seit geraumer Zeit stehen neben den PCR-Tests auch ausreichend Schnelltestkapazitäten zur Verfügung, durch die ein Testergebnis binnen weniger Minuten vorliegt. 

„Unsere Maßnahmen sind wirksam, dies zeigt uns der aktuelle Fall. Zur Konkretisierung des Infektionsgeschehens haben wir die positiv getesteten Personen sowie alle Kontaktpersonen 1. Grades in Quarantäne geschickt. Zwei der positiv getesteten Patienten haben wir zu deren Sicherheit in ein spezialisiertes Zentrum verlegt. Um das Infektionsgeschehen zu kontrollieren, werden bereits seit dem Bekanntwerden der bestätigten Nachweise Reihentestungen für Patient*innen und Mitarbeiter durchgeführt“, so Prof. Dr. Ingo Kleiter. 

„Wir haben die ersten positiven Testergebnisse in diesem Jahr erhalten. Dies zeigt uns, dass unsere Prozesse sehr gut ineinandergreifen, wir gut aufgestellt sind und einen wichtigen Beitrag für die Gesundheit und den Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter leisten“, so Dipl.-Kfm. Jürgen Schneider, Geschäftsführer der Marianne-Strauß-Klinik.

Der Ärztliche Beirat der DMSG, Landesverband Bayern, veröffentlicht eine Patienteninformation zur Covid-19-Pandemie

20.06.2020

Der Ärztliche Beirat der DMSG, Landesverband Bayern, hat eine Patienteninformation im Rahmen der derzeitigen Covid-19-Pandemie veröffentlicht. Unter Mitwirkung von Prof. Dr. Ingo Kleiter, Chefarzt und medizinischer Geschäftsführer der Marianne-Strauß-Klinik und Mitglied des Ärztlichen Beirates der DMSG, Landesverbandes Bayern, wurde diese wichtige Information erarbeitet, um Betroffenen in dieser schweren Zeit eine Empfehlung und Hilfestellung an die Hand zu geben. Die Veröffentlichung finden Sie hier.

Lockerung des Infektionsschutzes ermöglicht die Aufhebung des Besuchsverbotes

14.05.2020

In unserer Klinik haben wir aufgrund der aktuellen Lockerungen im Infektionsschutzgesetz das Besucherverbot aufgehoben.  

Seit Donnerstag, 14.05.2020, kann jeder  Patient eine feste Kontaktperson benennen. Pro Tag darf ein Besuch für die Dauer von einer Stunde kommen.  

Unsere täglichen Besuchszeiten sind: 
Montag bis Freitag von 13:00 bis 15:00 Uhr sowie 
Wochenenden und Feiertagen von 10:00 bis 12:00 Uhr.  

Bitte melden Sie sich bis 12:00 Uhr des Vortags  an der Rezeption an, Telefon 08151 261-0.  

Wir sehen es als unsere Pflicht an, unseren Patienten und Mitarbeiter einen bestmöglichen Schutz vor Ansteckung mit dem Corona-Virus zu bieten, daher bitten wir Sie um strikte Einhaltung unserer Hygienemaßnahmen. 

Wenn ein Besuch das Krankenhaus betritt, wird überprüft, ob es sich um die eingetragene Kontaktperson handelt. In unserem Screening-Zentrum wird bei den Besuchern ein kurzer Gesundheitscheck durchgeführt. 
Menschen mit Erkältungssymptomen dürfen nicht als Besucher in die Klinik.  

Im Haus muss für die komplette Dauer des Besuchs einen Mund-Nasen-Schutz getragen werden, immer der 1,5 m Abstand zu anderen Personen eingehalten und die Hände desinfiziert werden. Bitte vermeiden Sie Körperkontakt (Handgeben, Umarmungen) mit den Patient*innen.  

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Aktuelle Patienteninformation zu den Vorsichtsmaßnahmen während der Covid-19-Pandemie, insbesondere beim Einsatz von MS-Medikamenten

06.04.2020

Ergänzend zu unserer Patienteninformation vom 19.03.2020 möchten wir nachfolgend unsere aktuellen Empfehlungen für Betroffene aussprechen. 

MS-Medikamente zur Unterdrückung des Immunsystems können möglicherweise die Anfälligkeit gegenüber einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus (Coronavirus) erhöhen. Aus den aktuellen wissenschaftlichen Veröffentlichungen ergeben sich jedoch derzeit keine Hinweise, dass MS-Patient*innen ein höheres Risiko haben, an COVID-19 zu erkranken, als Menschen ohne Vorerkrankungen. Dies scheint unabhängig davon zu sein, ob sie eine Immuntherapie haben oder nicht. Noch ist die Anzahl der Berichte gering. Dennoch sind sie für die Behandlung unserer Patient*innen in der Pandemie-Situation ermutigend. 

Wir wissen, dass der Verzicht auf eine Immuntherapie eine vermehrte Krankheitsaktivität der Multiplen Sklerose und damit im ungünstigsten Fall auch eine Behinderungszunahme bedeuten kann. Ein Ende der Pandemie ist bisher nicht absehbar. Daher haben wir zum Schutz unserer Patienten innerhalb der Klinik wichtige Umstrukturierungen vorgenommen und räumlich und personell getrennte Bereiche eingerichtet. 

  • Alle Patienten, die stationär aufgenommen werden, erhalten einen Nasenrachen-Abstrich auf das SARS-CoV-2 Virus und werden für eine Nacht auf unsere Aufnahmestation im zweiten Stock aufgenommen. 
  • Nach Vorliegen des negativen Ergebnisses erfolgt die Verlegung zu Immuntherapien auf eine speziell dafür eingerichtete Station im ersten Stock (Immuntherapiestation). 
  • Sollte ein Patient während des Aufenthaltes Infektionszeichen entwickeln und die Möglichkeit einer COVID-19 Infektion in Betracht gezogen werden, erfolgt die sofortige Verlegung auf unsere Abklärungsstation im zweiten Stock, wo unter Isolationsbedingungen Diagnostik durchgeführt wird. 
  • Für den unwahrscheinlichen Fall des Auftretens einer gesicherten COVID-19 Infektion in der MSK, kann unmittelbar die Verlegung auf die Isolationsstation im zweiten Stock und von hier die Verlegung in eine geeignete Klinik erfolgen. 

Mit dieser Aufteilung können wir unseren Patienten Immuntherapien und symptomatischen 
Therapien in einer geschützten, sicheren Umgebung anbieten. Auch die Therapieabteilung wurde umstrukturiert, so dass wir ausschließlich Einzeltherapien unter strengen hygienischen Maßnahmen durchführen. Angeboten werden wie gewohnt Krankengymnastik, Ergotherapie, physikalische Therapie und bei Bedarf Logopädie. Mit einer hohen Therapiedichte bieten wir unseren Patienten eine weiterhin ganzheitliche Behandlung. 

Diese Empfehlung steht Ihnen hier zum Download bereit. 

Unsere Patientenaufnahme wird um ein abgetrenntes Aufnahmezentrum erweitert

26.03.2020

Zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter, erfolgt die Patientenaufnahme ab sofort über den Seiteneingang des Hauptgebäudes, links vom Haupteingang, über ein eigens eingerichtetes abgetrenntes Aufnahmezentrum.  

Im Aufnahmebereich werden alle zur Aufnahme anstehenden Patienten ärztlicherseits untersucht, speziell auf eine mögliche Coronavirus-Infektion. Sollte eine Infektion oder ein entsprechendes Risiko festgestellt werden, werden unsere Patientenn in einem speziell dafür vorgehaltenen Stationsbereich untergebracht und sowohl ärztlich als auch pflegerisch versorgt. 

Die Maßnahme wurde notwendig, um Mitarbeiter und Patienten zu schützen, Risiken und Infektionen frühzeitig zu erkennen und Betroffene bestmöglich zu versorgen. Der Weg ist ausgeschildert. 

Des Weiteren stellen wir bei Bedarf Betten und Versorgungskapazität zur Verfügung, die im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes für die Versorgung von Patienten benötigt werden. 

Coronavirus SARS-Co-V2: Wir treffen umfangreiche Schutzmaßnahmen – für SIE!

Die Bayerische Staatsregierung hat zum Schutz der Bevölkerung empfohlen, soziale Kontakte zu minimieren. Dies trifft auch die Krankenhäuser und Pflegeheime.  

Wir sorgen uns um das Wohlergehen unserer Patienten und Bewohner und folgen schweren Herzens dieser Empfehlung, wohl wissend, wie wichtig soziale Kontakte und Beistand in Zeiten von Krankheit für Betroffene sind. Aus diesem Grund ist die Besucherregelung ab sofort und bis auf Weiteres eingeschränkt. Externen Besuchern ist es derzeit nicht erlaubt, die Klinik oder unser Pflegeheim „Haus der Freunde“ zu betreten. Diese Maßnahme soll vorbeugend dazu beitragen, die Gefahr der Ansteckung und Ausbreitung des Coronavirus' SARS-CoV-2 zu verringern.  

Sollte ein (Verdachts-)Fall in irgendeiner Form bekannt werden, werden unsere Notfallpläne greifen und dafür sorgen, dass wir die betroffene Person sehr zügig versorgen und gleichzeitig alle anderen MS-Erkrankten in unserer Klinik oder dem Pflegeheim vor einer Ansteckung schützen. Hierfür sind wir in sehr enger und täglicher Abstimmung mit unserer Krankenhaushygiene, unserem ärztlichen Dienst und der Pflege, sowie Dienstleistern und Behörden, beispielsweise dem Gesundheitsamt.  

Wenn Sie Fragen zu MS und Corona haben oder nicht sicher sind, ob ein Aufenthalt bei uns derzeit richtig ist, möchten wir Sie bitten, uns zu kontaktieren. Wir haben eine Hotline und ein E-Mailpostfach eingerichtet, die ausschließlich für die Klärung Ihrer Fragen zur Verfügung stehen. Beides wird durch unsere ärztlichen MS-Spezialisten betreut.  

Sie erreichen unsere ärztlich besetzte MS-Corona-Hotline von Montag bis Freitag von 9:00 bis 16:00 Uhr unter der  Rufnummer 08151 261-800.

Per E-Mail können Sie uns jederzeit bei allen Fragen rund um das Thema Corona und Multiple Sklerose unter hotline@ms-klinik.de erreichen.

Weitere Informationen um Coronavirus finden Sie hier.