Behandlungszentrum Kempfenhausen für Multiple Sklerose Kranke gemeinnützige GmbH
Neuropsychologie

Die Neuropsychologie beschäftigt sich mit den sogenannten höheren Funktionen des Gehirns, den kognitiven Leistungen, und wie sich Veränderungen im Gehirn auf unser Erleben und unser Verhalten auswirken.von Schlippenbach„Ich kann mir Vieles nicht so gut merken wie früher!“
„Am Arbeitsplatz bemerke ich, dass mein Arbeitstempo deutlich langsamer geworden ist und mir auch mehr Fehler unterlaufen!“
„Immer war ich ein Organisations-Genie – warum fällt mir das plötzlich so schwer?“
„Ich beginne eine Tätigkeit gut erholt und mit viel Energie – und schon nach relativ kurzer Zeit fühle ich mich völlig abgeschlagen. Was ist das nur?“Beobachtungen wie diese sind ein Anlass für eine neuropsychologische Untersuchung und Therapie. Dabei muss zunächst geklärt werden, ob beispielsweise die Beobachtung von Gedächtnisproblemen auf eine verminderte Speicherkapazität zurückzuführen ist oder ob andere Faktoren wie eine Störung der Aufmerksamkeitsteilung zugrunde liegen.Dabei werden mit Hilfe von Testverfahren insbesondere folgende Aspekte untersucht:

  • Konzentration
  • Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung
  • Lernfähigkeit
  • Gedächtnisleistung
  • Problemlösendes Denken
  • Orientierung
  • Planerische Fähigkeiten

Im Anschluss an die Untersuchung erfolgen die Beratung und Therapie maßgeschneidert. Dabei werden regelhaft wissenschaftliche Erkenntnisse einbezogen und damit mögliche schädliche  Behandlungen wie zum Beispiel ein globales „Hirn-Jogging“ bei spezifischen Konzentrationsstörungen unterbunden.Ein ganz wichtiges Thema ist auch die vorzeitige Erschöpfbarkeit, eine sog. „Fatigue“,  welche die Lebensqualität vieler Patienten nicht nur bei der Erledigung der Alltagspflichten sondern oft auch in der Freizeit einschränkt. Mit gezielten Maßnahmen kann die Erschöpfbarkeit deutlich gemildert werden.Ziel der neuropsychologischen Untersuchung ist es somit individuelle Einbußen zu erfassen, Erschöpfungssymptome (Fatigue) zu quantifiziere und mit dem Patienten zusammen Strategien zu entwickeln, diese Defizite zu reduzieren und Empfehlungen zur Verbesserung der Leistungseinbußen zu geben.