Behandlungszentrum Kempfenhausen für Multiple Sklerose Kranke gemeinnützige GmbH
Geschichte

Eine bewegte Geschichte vom Klostergut und Schlösschen zum Behandlungszentrum: Vor über 1000 Jahren erstmals erwähnt, wurde die Anlage von der Kirche Ende des 15. Jahrhunderts an einen Münchener Maler verkauft, der das Schlösschen darauf erbaute.

Im 2. Weltkrieg kam ein Neubau dazu, der zunächst als Lazarett und später als Krankenhaus der Stadt München diente.

1979 wurde die Anlage von der Multiplen Sklerose Gesellschaft, LV Bayern, entdeckt. Im Beisein von Frau Marianne Strauß, der seinerzeitigen Schirmherrin der Bayerischen MS-Gesellschaft, erfolgte die Grundsteinlegung 1985. Nach umfangreichen Umbauten kamen die ersten Patienten am 3. Februar 1988 in die Akutklinik, der ersten Einrichtung des Behandlungszentrums.

Im Laufe der Zeit wurde mit kontinuierlicher Unterstützung des Freundeskreises die medizinschen als auch therapeutischen Angebote stetig erweitert. Damit ist auch heute eine Behandlung auf höchstem Niveau möglich.

Seit 1989 entwickelt sich die besondere Expertise der Behandlung von Multiple Sklerose Patientinnen und Patienten kontinuierlich zukunftsorientiert weiter, Aus der Keimzelle des Akutkrankenhauses Marianne-Strauß-Klinik wurde mit Aufbau eines Pflegeheimes speziell für junge Pflegebedürftige und der Etablierung einer Tagesklinik neben einer ambulanten Versorgung das Behandlungszentrum Kempfenhausen. Die Stärke unserer vier Einrichtungen im Behandlungszentrum liegt in der interdisziplinären Arbeit und der ganzheitlichen Behandlung in allen Stadien der Erkrankung: medizinisch-diagnostisch • therapeutisch • psychosozial.